Spielerisch leicht:

Die Gummibandbindung

In Sachen Buchbindung hat man immer die Qual der Wahl und zu Recht sollte diese Entscheidung wohl überlegt werden – dafür sind die Variationsmöglichkeiten einfach zu vielfältig und ausdrucksstark. Eine der einfachsten Bindungen, wenngleich sie eigentlich recht wenig »Bindung« liefert, ist ein simples Gummiband. Dieses sorgt gerade bei kleineren Broschüren für lockeren Zusammenhalt, was vor allen Dingen dann praktisch ist, wenn der Empfänger nur die eine oder andere Doppelseite aufbewahren möchte. Zudem kann natürlich auch der Inhalt recht individuell zusammengestellt werden, lassen sich doch Seiten individuell einfügen oder eben herausnehmen.



Individuelle Farbenspiele

Darüber hinaus ist das mögliche Farbenspiel ein großartiges Gestaltungselement: Ein buntes Gummiband sowohl einen auffälligen Akzent setzen als auch für einen starken Kontrast sorgen – ob abgestimmt auf die Hausfarbe des Unternehmens oder aber in einer angesagten Trendfarbe. Und auch in Sachen Aufschlagverhalten erweist sich dieser Twist mit dem Gummi als vorteilhaft, weil die Seiten nahezu plan aufliegen. Last, but not least zeigt sich ein weiterer Pluspunkt in puncto Nachhaltigkeit. Papier und (wiederverwendbares) Gummiband können leicht getrennt werden und bereiten daher keinen Aufwand im Recyclingprozess. 

Nur eines sollte bedacht werden: Bei der Papierwahl ist bei dieser Art der Bindung eine robustere Sorte beziehungsweise eine höhere Grammatur empfehlenswert, denn bei mehrmaligem Blättern reibt das Gummiband ein wenig an den Ecken. 

Ansonsten gibt es wenig Einschränkungen und der Fantasie sind keinerlei Grenzen gesetzt, wie die hier gezeigten Projekte (Produktion: f&w Druck & Mediencenter, Kienberg) aufs Schönste illustrieren.