Glamour für Kleinauflagen

Ob für Hochzeitseinladungen oder aufmerksamkeitsstarke Flyer: Mit »Digital Metal« entwickelte der Heißfolienhersteller Kurz ein digitales Druckveredelungsverfahren, das speziell für kleine Auflage äußerst spannend ist. Es ermöglicht, analog zum Kaltfolientransfer oder aber Prägefoliendruck, die vollflächige oder partielle Metallisierung verschiedenster Bedruckstoffe, und zwar ab Auflage 1. Kostengünstig ist diese Art der Veredelung deshalb, weil kein zusätzliches Werkzeug erforderlich ist. Zudem kann die Metallisierung farbig überdruckt werden. 


Jetzt schon sehen, wie es später aussieht

Zum Einsatz kommt diese Technologie unter anderem bei Gräfe Druckveredelung, die diese für verschiedene Services einsetzt: Mit Metal Proof wird beispielsweise die Simulation von Druckergebnissen angeboten. Gerade für Kundenpräsentationen eine Investition, die sich lohnen kann, um von der Wirkung eines metallischen Highlights zu überzeugen. »Druckaufträge im Kaltfolientransfer oder im Prägefoliendruck können im Vergleich zu bisherigen Simulationsverfahren im Vorfeld einfach genauer dargestellt werden«, so Frank Denninghoff, Geschäftsführer Gräfe Druckveredelung. »Sowohl verschiedene Entwurfsvarianten als auch Farbstände in der Überdruckung des Kaltfolientransfers lassen sich einfach testen und leichter kontrollieren«.

Ein Gewinn für Kleinauflagen

Interessant ist diese günstige Variante der Metallisierung aber auch für die Produktion von Kleinauflagen, denen ein gestalterisches Sahnehäubchen aufgesetzt werden soll – Einladungskarten, Etiketten, Aussendungen et cetera. Der Papierauswahl ist für den sogenannten »Metal Print« keine Grenze gesetzt; infrage kommen sowohl gestrichene als auch ungestrichene, farbige oder aber durchgefärbte Sorten. Sogar einige Naturpapiere lassen sich in diesem Verfahren metallisieren und überdrucken. 

Personalisierung leicht gemacht

Mit »Metal ID« bietet Gräfe Druckveredelung wiederum eine einfache Handhabung von metallisierter Personalisierung mit sich verändernden Elementen wie Namen, Nummern oder aber QR-Codes an. Auch für Adressaufkleber, die aus der Masse hervorstechen sollen, ist dies eine interessante Option. 

Das maximale Druckformat für diese glamourös wirkenden Akzente liegt maschinenbedingt bei 450 x 320 mm, die maximale Grammatur der Bedruckstoffe bei 300 g/qm. Motivbedingt kann es Einschränkungen bei der passergenauen Überdruckung geben, da die Anlagetoleranz bisheriger Digitaldrucksysteme (noch) nicht präzise genug ist. Wer mit diesen Einschränkungen leben kann, dem stehen acht verschiedene Folienfarben (Gold, Silver, Laser Diffraction, Rosé, Copper, Red, Blue und Green) zur kreativen Verfügung.



GRÄFE DRUCKVEREDELUNG