Wie goldig!

Glanzvolles aus Gmund

Nicht nur zur Weihnachtszeit – aber natürlich auch dann – ein absoluter Hingucker: Gmund Gold gibt es inzwischen in 12 feinen Nuancen von fein schimmernd über Rose und Kupfer bis hin zum klassischen und satten Gold. Dieser Glanz vom Tegernsee sprach sich sogar über den Ozean hinweg bis nach LA herum: 2016 wurde das Geheimnis um die Gewinner der Oscars in den edlen Hüllen Gmund Gold bestens verwahrt (anschließend hieß es, wir erinnern uns dunkel, »America first«). 

Eine Forschungszeit, die sich lohnte

In die Entwicklung dieses Papiers, das durch eine spezielle Veredelungstechnik mit Naturpigmenten eine maximale Lichtbrechung erreicht, investierten die Tüftler von Gmund viele Jahre der Forschung; ein Aufwand, der sich lohnte. Viele Kreative greifen gerne auf diese Sorte zurück, wenn eine besondere Wertigkeit gefragt ist, das zeigt auch dieses Projekt: Für die neu eröffnete Kubaschewski Bar realisierte Denis Widmann beispielsweise edle Gutscheine. Hier stand schon fast außer Frage, dass diese künftig nur in den »Oscar-Umschläge« von Gmund stecken können, schließlich ist die verstorbene Schauspielerin Ilse Kubaschewski Namenspatin der neue Location in München. Ein dezentes, aber nicht minder eindrucksvolles Finishing der Kuverts liegt in einem CNC-gefrästen, maßgefertigten Wachssiegel. Und wer diese edlen Hüllen schließlich öffnen, findet im Inneren kontraststarke, dunkelgrüne Gutscheinkarten mit goldener Heißfolienprägung veredelt … ein rundes Projekt, welches eindrucksvoll aufzeigt, dass maßvoll eingesetztes Gold keineswegs kitschig sein muss. 

Wie ließ Goethe doch schon Faust sprechen: Nach Golde drängt, am Golde hängt doch alles! Und eine gute Anlageform (fürs Image) ist es obendrein …