Grafikmagazin #4

Typografischer Sommer

»Manchmal muss man sich auch auf Experimente einlassen – das sagt der britisch-sri-lankische Illustrator Murugiah. Für uns hat er seine Komfortzone verlassen und das Cover dieser Ausgabe gestaltet. Seine Interpretation des Themas Typografie ist unkonventionell, aber gerade deshalb reizvoll und energiegeladen«, so die Redaktion des Grafikmagazins, dessen nunmehr vierte Ausgabe erneut überrascht. Als kleines Add-on gibt es diesmal drei beiliegende Postkarten, um einmal wieder ganz analoge Grüße verschicken zu können …



Typografie von ihren schönsten Seiten

Mit diesem farbenfrohen Entrée können die Leser*innen tief in die vielfältige Welt der Typografie eintauchen: Die Redakteur*innen stellen sowohl klassische Schriftgestaltung vor, wie auch inspirierende typografische Experimente. »Wir fragen nach, was Inklusionstypografie ist, zeigen, wie man in Japan mit Antiqua-Schriften Barockmusik in die Jetztzeit übersetzt und präsentieren ein Literaturmagazin, dass Textgestaltung zu einem sinnlichen Erlebnis werden lässt«, so Christine Moosmann zum Inhalt. Aber auch ein Interview mit dem aus dem Libanon stammenden Designer Wael Morcos, der zusammen mit dem Typografen Khajag Apelian und der Schriftenschmiede Dinamo kürzlich die Erweiterung der Favorit-Familie in die arabische Sprachwelt entwickelte, verspricht spannende Einsichten. 


Wie wollen wir arbeiten?

Der Fokus New Work widmet sich wiederum neuen Formen des Lebens und Arbeitens in Stadt und Land. Wie digitale Räume gestaltet sein müssen, damit unsere Demokratie weiterhin funktioniert, das erkundet zudem die Masterarbeit von Lisa Kern, Andrea Kufferath-Sieberin und Tebeya Leicht. Und was sich eigentlich hinter Graphic Brutalism verbirgt, deckt die Sommerausgabe des Grafikmagazins auch endlich auf. 


Wer steckt hinter 007?

Im Showroom wird gewohnt hinter die Kulissen geschaut: Zum Beispiel hinter jene des Visual Investigations Teams der New York Times, das digitale Spuren auswertet, um etwa Straftaten und Kriegsverbrechen aufzudecken. Und last, but not least gratulieren wir Joe Caroff zum 100. Geburtstag. Der Name des New Yorker Grafikers ist nur wenigen bekannt, seine Arbeiten kennen aber Millionen, wie beispielsweise das legendäre 007-Logo. Thilo von Debschitz machte sich auf Spurensuche und lüftet nebenbei so manches grafisches Geheimnis. 



Anfassen, Blättern, Staunen

Natürlich bietet das Grafikmagazin auch diesmal wieder ein haptisches Blättervergnügen. Zum Einsatz kam für das Cover Rebecca Design Original (Clairefontaine) in 300 g/qm; im Innenteil darf die Variante Rebecca Design Natural mit einem gebrochenen Weiß ihre Qualitäten zeigen: Das 1,3-fache Volumen sorgt für angenehmen Steifigkeit bei geringem Gewicht. Brillant gedruckt wurde diese Ausgabe im Offset bei f&w Medien – das Schlusswort überlassen wir den Cover-Gestaltern, die der Meinung sind: »Let’s keep pushing boundaries!«


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Papier: Clairefontaine, Rebecca Design Orginal / Rebecca Design Natural