Das Schönste unter den Schönsten

Preis der Stiftung Buchkunst 2021


Mit Spannung erwartet, nun wurde das Geheimnis gelüftet: »Man kann keine Steine essen« wird in diesem Jahr mit dem Preis der Stiftung Buchkunst gewürdigt, der mit 10.000 Euro dotiert ist. Das auf Rezepten und Fotografien des japanischen Bildhauers Shinroku Shimokawa basierende Werk entstand in Zusammenarbeit mit den Grafikerinnen Clara Neumann und Christina Schmid und verbindet auf besondere Weise Bildhauerei und Kulinarik: Mit gesammelten, regionalen Zutaten und selbstgefertigten Kochutensilien stellt der Autor Rezepte für alle Jahreszeiten vor und durchwebt diese mit Erzählungen. »Durch unendlich viel Weißraum strahlt das künstlerische Kochbuch ›Man kann keine Steine essen‹ große Ruhe aus – quasi ein Zen-Kochbuch. Manchmal ist es eben gerade die gestalterische Zurückhaltung, die besonders besticht!«, so Julia Kahl, Mitglied der diesjährigen Jury und Chefredakteurin von Slanted. Und auch die Verarbeitung dieses ungewöhnlichen Buches überzeugte: Eine Schweizer Broschur mit offener Fadenheftung korrespondiert perfekt mit dem puristischen Layout. Gedruckt wurde bei Offizin Scheufele, gebunden in der Buchbinderei Spinner, die sich ebenso wie der herausgebende Verlag (Prima Publikationen) über diese Würdigung freuen dürfen.



Der Nachwuchs zeigt, was er kann

Auch die Arbeiten aus der Kategorie Nachwuchs lassen bibliophilen Menschen das Herz höherschlagen: Hier vergab die Stiftung Buchkunst drei »Förderpreise für junge Buchgestalter«, die mit je 2.000 Euro dotiert sind. Ausgezeichnet wurden Virginie Calvet und Felix Hunger (»Zwischen Euphrat und Tigris«), Alissa Verj und Suki Su (»Culture Switch«) sowie Kristina Hilse (»Eine Sammlung zu Margaret Atwoods The Handmaid‘s Tale«), die allesamt viel Feingefühl bei der Entwicklung ihrer Werke bewiesen.




Ebenfalls ein Sammlerstück: Die Dokumentation zum Wettbewerb

Wenn aus den 25 »Schönsten Deutschen Büchern« sowie den fantastischen Nachwuchsarbeiten ein Katalog entstehen soll, muss dieser natürlich ebenfalls in gute kreative Hände gelegt werden: In diesem Jahr zeichnet Daniel Wiesmann für die Gestaltung verantwortlich – eine kleine Sneak-Preview können wir hier schon zeigen und verraten: Für dieses Schmuckstück kamen gleich vier Handschmeichler der IGEPA zum Einsatz! Salzer EOS blauweiß in zwei verschiedenen Grammaturen, Lessebo Design Smooth Bright sowie Pergraphica Infinite Black tragen mit ihrer individuellen Haptik zum Blättervergnügen bei. 



Unter der ISBN 978-3-9822108-0-3 lässt sich der Katalog in jeder Buchhandlung vorbestellen.

www.stiftung-buchkunst.de


Papier: Salzer EOS blauweiß 90 g/qm, Salzer EOS blauweiß 60 g/qm, Lessebo Design Smooth Bright 115 g/qm, Pergraphica Infinite Black 300 g/qm